Forschungsprojekte

Die Forschungsfelder des Kompetenzzentrums Diabetes Karlsburg (KDK) orientieren sich am Diagnostik- und Behandlungsspektrum des Klinik für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen. Hauptschwerpunkt ist die Therapie des diabetischen Fußsyndroms.  

Sechs Forschungsfelder im Mittelpunkt des Zentrums:

Plasmamedizin

Innovative Wundversorgung für schlecht heilende, chronische Wunden 
Die Plasmamedizin hat sich erst in den letzten Jahren als neues Forschungsgebiet etabliert. Die Idee, kaltes physikalisches Plasma medizinisch anzuwenden, führte zu neuartigen, innovativen Therapiemöglichkeiten, die zurzeit intensiv erforscht und teilweise bereits klinisch getestet werden. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Wundheilung dar. Kalte Plasmen wirken antibakteriell und stimulieren gleichzeitig die Neubildung von gesundem Gewebe. Gerade bei Patienten mit schlecht heilenden, chronischen Wunden könnte so die Wundheilung gefördert werden.

Klinische Studien

Forschung zum Wohle des Patienten 
Klinische Forschung am Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg heißt in erster Linie: klinische Forschung für den Patienten. Das KDK fokussiert sich auf die Erforschung und Entwicklung von Medizinprodukten, die den diagnostischen oder therapeutischen Nutzen für den Diabetes-Patienten in den Mittelpunkt stellen. Dabei richten sich alle Mitarbeiter des KDK nach den Grundsätzen und Leitlinien der guten klinischen Praxis (ICH-GCP), denn die Sicherheit der Studienteilnehmer steht stets an erster Stelle.

Patienteninformation 
zu klinischen Studien

Klinische Studien tragen dazu bei, neue medizinische Erkenntnisse zu gewinnen und darauf aufbauend den medizinischen Versorgungsstandard für die Patienten weiter zu erhöhen.  Durch die Teilnahme an einer klinischen Studie können auch Sie persönlich schon profitieren. Patienten, die im Rahmen von klinischen Studien behandelt werden, haben früher als andere die Chance, mit innovativen Methoden diagnostiziert oder therapiert zu werden. Darüber hinaus werden die teilnehmenden Patienten umfangreicher und häufiger untersucht als dies im klinischen Alltag sonst üblich ist. Auch die Betreuung durch den verantwortlichen Prüfarzt oder der Studienschwester ist häufig intensiver.  

Sicherheit hat oberste Priorität
Die Sicherheit der Studienteilnehmer hat dabei oberste Priorität. Bevor eine klinische Studie überhaupt durchgeführt werden darf, müssen bereits ausreichende Daten zur Sicherheit vorliegen. Zum Schutz des Patienten ist der Ablauf klinischer Studien gesetzlich streng geregelt. Zusätzlich  prüft im Vorfeld eine Ethikkommission, ob die klinische Studie nach der Deklaration von Helsinki ethisch und rechtlich für den Patienten vertretbar ist. Natürlich haben Sie als Patient auch jeder Zeit das Recht, ohne Angabe von Gründen, Ihre Einwilligung in die Studie zurückzuziehen.